Lumière

Die rote Linie

D 2019, 115 Min., FSK: o.A.
Regie: Karin de Miguel Wessendorf

Seit vielen Jahren wird der Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen von Aktivist*innen besetzt. Im Herbst 2018 eskaliert der Kampf zwischen RWE und den Demonstranten: Der Energieriese will seine Interessen durchsetzen und das Gebiet roden, um seinen benachbarten Braunkohletagebau auszubauen. Doch die Aktivisten des Waldes wollen den letzten grünen Fleck in der Gegend nicht kampflos aufgeben.
Der Kampf um den Hambacher Forst, das Ringen um den Ausstieg aus der Kohleverstromung und der wachsende öffentliche Widerstand - DIE ROTE LINIE zeigt eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte: Clumsy, der junge Waldbesetzer, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars, ein Familienvater, der in einem Geisterort ausharrt und der Umsiedlung trotzt. Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf diese und weitere Protagonist*innen in ihrem anfangs einzelnen Aufbegehren bis hin zum später bundesweit bekannten gemeinsamen Protest gegen die Rodung des Hambacher Forsts. Die Auseinandersetzungen im Herbst 2018 haben gezeigt, wie dringend eine öffentliche Diskussion zum Ausstieg aus der Kohle ist.

Montag 1.7. um 19.30 Uhr mit Diskussion
Dienstag 2.7. um 20.00 Uhr und Mittwoch 3.7. um 17.30 Uhr
In Kooperation mit ENDE GELÄNDE Göttingen