Lumière

Die letzten Tage

D 2018, 81 Min.
Regie: Lalit Vachani

Die letzten Tage einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in einer deutschen Kleinstadt. Nach der Grenzöffnung im Juli 2015 kam fast eine Million Menschen nach Deutschland, die vor Kriegen in Syrien und anderen Teilen der Welt flüchteten. In kleinen Städten wie St. Andreasberg im Harz verdoppelten sich über Nacht die Einwohnerzahlen.
"Als wir im Sommer 2016 begannen, in der Erstaufnahmeeinrichtung des ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) in St. Andreasberg zu filmen, war der Höhepunkt der Ankünfte mit der Atmosphäre von Panik, Unsicherheit und gespannter Erwartung bereits überschritten. DIE LETZTEN TAGE ist ein Film über das endlose Warten auf die Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung. Während die ArbeiterInnen des ASB packen und LKWs nicht mehr benötigtes Material abtransportieren, teilen acht SozialarbeiterInnen ihre Erinnerungen an die vergangenen Momente mit den BewohnerInnen mit uns.
DIE LETZTEN TAGE ist eine Dokumentation mit absurden Untertönen - und eine bewegende Erinnerung an einen bemerkenswerten historischen Moment, als offene Grenzen und neue Anfänge eine reale Möglichkeit zu sein schienen." (Lalit Vachani)

Montag 18.2. um 19.30 Uhr
Der Eintritt ist kostenlos.
Im Anschluss an den Film findet eine Podiumsdiskussion zum "Langen Sommer der Migration" mit Regisseur Lalit Vachani und Expert*innen aus Theorie und Praxis statt.
In Kooperation mit CEMIS (Centre for Modern Indian Studies)