Lumière

Jane

USA 2017, 90 Min., OmU, FSK: o.A.
Regie: Brett Morgen

1960 kam die damals 26-jährige Britin Jane Goodall nach Tansania um den überwiegend männlichen Tierforscherkollegen zu zeigen, dass sie jahrelang falsch gearbeitet haben. Goodall geht anders an die Sache ran, ohne Training, aber angetrieben von einer großen Tierliebe: Sie nimmt sich Zeit, um das Vertrauen der örtlichen Schimpansen zu erlangen - und entdeckt, dass die Tiere sehr intelligent und sozial eingestellt sind.
1964 kommt der niederländische Filmemacher Hugo van Lawick nach Tansania, um die Arbeit von Goodall zu dokumentieren. Die beiden verlieben sich und bekommen ein Kind. Lawicks Tieraufnahmen, exklusive Interviews mit Goodall, Forschungsmaterial des Jane-Goodall-Instituts und Familienvideos sind der Stoff, aus dem JANE-Regisseur Brett Morgen seine Doku baute. Es ist ein Film über eine Frau, die sich gegen alle Widerstände durchsetzt.
Im Anschluss diskutiert Prof. Julia Fischer mit dem Publikum über die Bedeutung von Jane Goodall für die Primatenforschung. Julia Fischer leitet die Abteilung Kognitive Ethologie des Deutschen Primatenzentrums und der Universität Göttingen; sie ist eine der bekanntesten deutschen Primatenforscherinnen und untersucht seit 2007 frei lebende Guinea-Paviane in ihrer Feldstation Simenti im Senegal.

Dienstag 16.10. um 19.30 Uhr
In Kooperation mit dem Leibniz-WissenschaftsCampus