Lumière

Jane

USA 2017, 90 Min., OmU, FSK: o.A.
Regie: Brett Morgen

1960 kam die damals 26-jährige Britin Jane Goodall nach Tansania um den überwiegend männlichen Tierforscherkollegen zu zeigen, dass sie jahrelang falsch gearbeitet haben. Goodall geht anders an die Sache ran, ohne Training, aber angetrieben von einer großen Tierliebe: Sie nimmt sich Zeit, um das Vertrauen der örtlichen Schimpansen zu erlangen - und entdeckt, dass die Tiere sehr intelligent und sozial eingestellt sind.
1964 kommt der niederländische Filmemacher Hugo van Lawick nach Tansania, um die Arbeit von Goodall zu dokumentieren. Die beiden verlieben sich und bekommen ein Kind. Lawicks Tieraufnahmen, exklusive Interviews mit Goodall, Forschungsmaterial des Jane-Goodall-Instituts und Familienvideos sind der Stoff, aus dem JANE-Regisseur Brett Morgen seine Doku baute. Es ist ein Film über eine Frau, die sich gegen starke Widerstände durchsetzt.
Begleitet von der Filmmusik des legendären Komponisten Philip Glass, bietet der Film ein unvergleichliches, intimes Porträt von Jane Goodall - einer Wegbereiterin des Naturschutzes, die sich allen Widrigkeiten widersetzte und von einer Forscherin zu einer Aktivistin entwickelte.

Donnerstag 12. bis Mittwoch 18.4.
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