Lumière

Und dann der Regen

Spanien, Mexiko 2010, 103 Min., OmU
Regie: Icíar Bollaín
D.: Gael García Bernal, Luis Tosar, Karra Elejalde

Der junge idealistische Regisseur Sebastián reist mit seinem Filmteam nach Cochabamba (Bolivien), um einen Film über die Entdeckung Amerikas und das an den Ureinwohnern verübte Unrecht zu drehen. Er will zeigen, was Kolumbus wirklich in Gang gesetzt hat: Gier nach Gold, Sklavenhandel und entsetzliche Gewalt gegen Ureinwohner. Doch während der Dreharbeiten drohen soziale Unruhen, die Sebastián und seinen Produzenten Costa auf eine schwere moralische Probe stellen. Die Wasserversorgung der Stadt ist an einen multinationalen Konzern verkauft worden, die Einwohner protestieren immer militanter. Das Filmteam kann den Auseinandersetzungen nicht ausweichen: Ausgerechnet ihr indianischer Hauptdarsteller Daniel ist einer der Anführer des Wasseraufstands
Der spannende und hochkarätig besetzte Film bringt die Ereignisse um den "Wasserkrieg von Cochabamba" im April 2000 in Erinnerung und stellt grundsätzlich die Frage nach sozialer Verantwortung und der Notwendigkeit individuellen Engagements.

Montag 19.3. um 19.30 Uhr
Nach dem Film wird es eine Diskussion geben.
In Kooperation mit "Viva con Agua" Göttingen