Lumière

Ein Dorf sieht schwarz

Frankreich 2016, 96 Min., OmU und DF
Regie: Julien Ramaldi
D.: Marc Zinga, Aïssa Maïga, Bayron Lebli

Ein Dorf sieht schwarz, als ein aus dem Kongo stammender, frisch graduierter Arzt in ihre Ortschaft zieht. Das Dorf heißt Marly-Gomont, und der Mediziner trägt den Namen Seyolo Zantoko. Um der Diktatur seiner Heimat zu entkommen, hat Seyolo seine Familie entwurzelt. Seine Frau Anne und seine Kinder Kamini und Sivi hatten sich die Umsiedlung allerdings eher als glorreichen Umzug ins lebendige, städtische Paris vorgestellt. Stattdessen finden sie sich nun als einzige dunkelhäutige Anwohner in einem verschlafenen Dorf im Norden Frankreichs wieder. Die Einwohner von Marly-Gomont haben ganz offensichtlich noch nie Afrikaner gesehen, und so einen Arzt wollen sie schon gar nicht haben. Seyolo ist fest entschlossen, sich den Respekt und das Vertrauen des Dorfes zu verdienen
Lachen und Weinen, Humor und Gefu?hl, ein Clash der Kulturen: Regisseur Julien Rambaldi verbindet in seinem Film all diese Zutaten zu einer bewegenden und leichtfu?ßigen Komödie. Augenzwinkernd nimmt er die muffigen 1970er-Jahre auf dem Land unter die Lupe. Paris und die Studentenrevolte von 1968 sind fern, im idyllischen Marly- Gomont erstickt man lieber in Gemütlichkeit.
In Frankreich avancierte die amüsante und rührende Integrationskomödie von Regisseur Julien Rambaldi mit mehr als einer halben Million Zuschauern zum Sommerhit.

Donnerstag 6. bis Dienstag 11.7.
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