Lumière

Neruda

Chile, Argentinien, 2014, 108 Min. OmU und DF
Regie: Pablo Larraín
D.: Gael García Bernal, Luis Gnecco, Mercedes Moran

1948 bezichtigt der chilenische Senator Pablo Neruda, berühmter Dichter und Kommunist, die Regierung von Präsident Videla des Verrats. Neruda wird seines Amtes enthoben, seiner Verhaftung kann er nur durch Flucht entgehen. Mit seiner Frau Delia versucht er, das Land zu verlassen. Doch der Polizist Peluchoneau ist ihnen hartnäckig auf den Fersen. Eine Jagd beginnt, der Neruda einen gewissen Reiz abgewinnen kann. Immer wieder führt er seinen Verfolger mit falschen Spuren in die Irre. Schon bald verbreitet sich seine Geschichte in die ganze Welt - selbst Ku?nstler wie Pablo Picasso setzen sich für seine Freiheit ein. In der beeindruckenden Bergwelt Chiles macht sich Neruda für das letzte Duell mit Peluchoneau bereit…
Pablo Larraín blickt zuru?ck auf die 1940er-Jahre, als der spätere Literaturnobelpreisträger Neruda in seiner Heimat verfolgt wird. Sein spannendes Anti-Biopic verblüfft als Kriminalfilm mit Noir-Anleihen und lakonischem Humor. Vor allem die beiden Hauptdarsteller Gael García Bernal und Luis Gnecco glänzen in diesem illustren Katz- und- Maus-Spiel zwischen dem Vertreter der Staatsmacht und dem antifaschistischen Poeten im Untergrund.
"Ein außergewöhnlicher, überbordender und unglaublich unterhaltsamer Film … Wie sein Protagonist selbst kommt der Film nie zum Stillstand, immer vibrierend vor Ideen und Energie. Er stürzt sich in wilde Abenteuer und hat, wie sein Protagonist, dessen Lebenshaltung hier Pate steht, keine Lust, sich den üblichen Regeln zu unterwerfen: Ein schwindelerregender Film, voller Leben und Bedeutung." (The Guardian)

Donnerstag 23.3. bis Mittwoch 5.4.
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