Lumière

Frantz

Frankreich 2016, 114 Min.
Regie: François Ozon
D.: Paula Beer, Pierre Niney, Anton v. Lucke, Ernst Stötzner

Quedlinburg im Harz 1919: Frantz ist als Soldat in den Ersten Weltkrieg gezogen und nicht mehr lebendig von dort zurückgekehrt. Besonders Anna hat schwer mit diesem Verlust zu kämpfen. So besucht sie jeden Tag im Angedenken an ihren geliebten Verlobten dessen Grab, in dem Wissen, dass Frantz in Frankreich getötet wurde. Eines Tages gesellt sich jedoch ein Fremder zu Anna und sucht ebenfalls die letzte Ruhestätte von Frantz auf: Es ist der geheimnisvolle junge Franzose Adrien. Sein plötzliches Auftauchen sorgt im Städtchen für Aufsehen und unvorhersehbare Reaktionen. Schließlich haben die Deutschen den Krieg gegen Frankreich verloren. Was will der unbekannte Franzose also hier? Kann es am Ende sein, dass die beiden Feinde unterschiedlicher Nationen entgegen aller Wahrscheinlichkeit eine Freundschaft verband?
Der neue und von der Kritik hochgelobte Film von Francois Ozon ist ein "filmisches Meisterwerk über die Kunst des Verzeihens - und die Kunst der Lüge." (Der Spiegel). Paula Beer wurde beim Festival von Venedig als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Sonntag 5.3. um 11 Uhr