Lumière

Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

Israel, USA 2015, 98 Min. Hebräische OmU u. DF
Regie: Natalie Portman
Nach den Memoiren von Amos Oz
D.: Natalie Portman, Ohad Knoller, Shira Haas, Makram Khoury

Der junge Amos wächst im Jerusalem der 1940er Jahre auf, wo die aus Europa vertriebenen Juden darauf hoffen, einen eigenen israelischen Staat zu erhalten, der ihre neue und vor allem rechtmäßige Heimat werden soll. Davon träumen auch Amos' Eltern: seine fantasievolle Mutter Fania und sein Vater Arieh, der als Bibliothekar und Akademiker Amos gerne Vorträge über Sprachwissenschaft hält. Doch Amos lauscht lieber den Geschichten seiner Mutter, Gleichnissen oder auch Episoden von früher, von denen er nie weiß, ob sie wahr sind und was sie bedeuten. Der Zehnjährige ist für Fania der einzige Lichtblick in einer finsteren Welt, die sie immer schwermütiger werden lässt, bis auch kein Arzt mehr helfen kann. Doch was soll aus Amos werden, wenn seine Mutter ihm keine Geschichten mehr erzählt?
Als Hollywood-Schauspielerin erlangte die in Jerusalem geborene Natalie Portman Weltruhm, den sie 2011 mit ihrem Oscar für die Hauptrolle in BLACK SWAN krönte. Nun debütiert sie als Regisseurin mit dem Drama EINE GESCHICHTE VON LIEBE UND FINSTERNIS nach den Memoiren des israelischen Nationalschriftstellers Amos Oz.
"Aufbruchstimmung, Melancholie, Enttäuschung, Angst und Hoffnung. Natalie Portman hat den Roman liebevoll und behutsam eingedampft, manchmal impressionistisch, was genau die treffende Methode ist. Die Mutter des kleinen Amos spielt sie selbst, ein schöner, zurückgenommener Auftritt in einem bewegenden Film." (Süddeutsche Zeitung)

Freitag 17. bis Mittwoch 22.2.
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